Vogel-Videos (NEU)
Bei meinen Langzeitbeobachtungen von Bussarden, Turmfalken und Waldohreulen sind auch einige Videos entstanden. In Videos ist es oftmals einfacher, bestimmte Verhalten der Tiere zu zeigen. Und hier haben es mir besonders die Waldohreulen angetan. Die Jungvögel (Ästlinge) haben die absolut wunderschöne Angewohnheit, auf und ab und hin und her zu wippen und dabei den Kopf zu verdrehen - einfach nur schnuffig! Und dazu diese orangegelbe Iris, einfach nur traumhaft schön.
Wippende Waldohreule
Die Dämmerungsphase setzte ein und die junge Waldohreule wippte auf und ab und verdrehte ihren Kopf, wenn sie Bewegung auf dem Boden wahrgenommen hatte. Es ist einfach nur wunderschön anzuschauen, wie geschmeidig sie sich bewegt.
Es war schon dunkel, da ...
... habe ich ein flattern im Baum über mir vernommen. Da hing die junge Waldohreule kopfüber an einem Ast. Sie versuchte verzweifelt wieder nach oben auf den dickeren Ast zu kommen. Nach einiger Zeit, mit Pausen um Kraft zu schöpfen, schaffte sie es.
Drei auf einen Streich
Drei der Vier Ästlinge dieser Waldohreulenbrut haben sich zur Dämmerungsphase nebeneinander auf einen Ast gesetzt und sich langsam auf die nächsten Flüge vorbereitet. Sie können schon sehr gut fliegen, aber die Jagd beherrschen sie noch nicht. Darum sind sie auf die Futterlieferung der Altvögel angewiesen. Ihren Standort teilen sie den Altvögeln mit einem lauten, hohen Piepton mit. Immer in der Hoffnung, dass sie die nächste Maus bekommen.
Tanzende Waldohreule (mit Musik unterlegt)
Das Federkleid dieses Waldohreulen-Ästlings ist schon sehr weit ausgebildet. Sie kann auch schon sehr gut fliegen, nur das Jagen nach Mäusen klappt noch nicht. Sie hat auf dem Boden etwas entdeckt und versucht mit den Wipp-Bewegungen die Entfernung abzuschätzen. Altvögel machen das auch, nur sind bei Ihnen die Bewegungen minimal. Nun ja, Übung macht den Meister.
Zwei Waldohreulen-Ästlinge
Die beiden Ästlinge saßen zur Dämmerungsphase nebeneinander auf den Ast. Sie neckten sich immer wieder, indem sie dem anderen an den Fängen (Füße) knabberten. Oder sie zupften sich gegenseitig am Gefieder.